Hoopers Training
Hoopers
Hoopers ist gelenkschonend, ruhig aufgebaut und lebt von Distanzarbeit, klaren Signalen und geschmeidigen Laufwegen. Unser Training findet im Norden von Berlin in Schönfließ statt und ist ideal für Einsteiger.

Was ist das?
Hoopers entstand in den 1990er Jahren in Amerika als gelenkschonendere Alternative zum klassischen Agility. Seitdem gewinnt der Sport immer mehr Fans weltweit – vom kleinen Dackel bis zum großen Berner Sennenhund. Die einzige Voraussetzung für Hoopers ist Freude an der Arbeit, sowohl beim Hund als auch beim Menschen.
Anders als beim Agility bewegt sich der Hundeführer beim Hoopers nicht mit durch den Parcours. Stattdessen bleibt er in einem kleinen Führkreis von 2 × 2 Metern stehen und leitet den Hund durch Bögen, Tunnel, Tonnen und sogenannte Gates. Dabei nutzt er hauptsächlich Stimme, Körpersprache und Handzeichen, um den Hund zum nächsten Hindernis zu führen.
Für den Hund ist Hoopers mehr als Bewegung: Es fördert Konzentration, geistige Fitness und Kondition, während er gleichzeitig lernt, aufmerksam auf seinen Menschen zu hören. Der Mensch entwickelt ein feines Gespür für die Körpersprache seines Hundes, verbessert das eigene Timing und stärkt das Vertrauen im Team.
Hoopers verbindet Teamgeist, Kommunikation und Freude an der Arbeit. Jedes gemeinsam gemeisterte Hindernis wird zu einem Erfolgserlebnis, das Mensch und Hund enger zusammenschweißt.
Fuer wen ist es geeignet?
Ideal für Hunde, die konzentriert arbeiten, aber keine Sprünge laufen sollen oder müssen.
Training in unserem Verein
Trainiert werden Umrundungen, Richtungswechsel, Distanzkontrolle und ruhige, saubere Sequenzen.
Donnerstag, 17:30 - 20:30 Uhr
Hoopers mit Katrin
Freitag, 18:30 - 20:00 Uhr
Hoopers Basics mit Lucia
So gelingt der Einstieg
Neue Teams koennen mit einfachen Sequenzen und Grundlagen zur Distanzarbeit beginnen. Wir achten darauf, dass Hund und Mensch erst Sicherheit in den Signalen entwickeln und dann Schritt fuer Schritt laengere Parcours laufen.
Das sagen die Trainerinnen und Trainer
Für mich war Hoopers zunächst vor allem eine sinnvolle Alternative, um meine älteren Hunde nach ihrer aktiven Zeit im Agility weiterhin körperlich und geistig auszulasten – ganz ohne belastende Sprünge. Begeisterung auf den ersten Blick war es nicht, sondern vielmehr eine bewusste Entscheidung gegen das „Abstellgleis“ für meine Hunde. Mit meiner aktuellen Hündin hat sich mein Blick auf den Sport jedoch grundlegend verändert. Während Agility für sie durch das Mitlaufen eher stressig ist, haben wir im Hoopers unseren gemeinsamen Weg gefunden. Die Distanzarbeit, das feine Reagieren auf kleinste Signale und die enge Kommunikation machen für mich heute den besonderen Reiz aus. Gleichzeitig fordert mich der Sport auch mental – etwas, das ich früher so nicht erwartet hätte. Kritisch sehe ich die Entwicklung hin zu mehr Wettbewerb und Schnelligkeit. Für mich sollte Hoopers seinen familiären Charakter behalten: ein Sport, bei dem die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt steht und man sich gegenseitig Erfolge gönnt. Der zunehmende Fokus auf Tempo birgt aus meiner Sicht die Gefahr, langsamere Hunde zu verdrängen und den ursprünglichen Gedanken des Sports zu verlieren. Im Kern bedeutet Hoopers für mich heute vor allem eines: echte Teamarbeit. Es geht um Verständnis, gemeinsames Lernen und die Freude an kleinen Fortschritten. Besonders schätze ich auch den Austausch mit anderen Hundesportlern, die mit unterschiedlichen Trainingsansätzen inspirieren und voneinander lernen. An Einsteiger gebe ich eine klare Botschaft weiter: Habt Spaß, bleibt gelassen und setzt euch nicht unter Druck. Fehler gehören dazu – und gerade durch sie lernt man, den eigenen Hund besser zu lesen und auch sich selbst bewusster wahrzunehmen. Die Beziehung zum Hund steht immer über jedem Turnierergebnis. Der schönste Moment beim Hoopers ist für mich dabei ganz einfach – und gleichzeitig unbezahlbar: das glückliche Strahlen meiner Hündin nach dem Training. Dieses Leuchten in ihren Augen ist der Grund, warum ich Hoopers mit so viel Herz betreibe.
Katrin
Stimmen aus dem Training
Beim Hoopers begeistert mich vor allem die Arbeit über die Distanz mit dem Hund. Auch meterweit entfernt voneinander bilden Hund und Mensch eine Einheit, die gemeinsam den Parcours bewältigt. Es ist Wahnsinn, welche vokalen und körperlichen Signale unsere Hunde auch auf Entfernung genaustens wahrnehmen und umsetzen. Ein wirklich interessanter Sport, der hoffentlich auch in Deutschland bald noch mehr Popularität findet.
Jule
Hoopers ist für mich kein Wettlauf gegen andere, sondern ein gemeinsamer Weg mit meinem Hund – geprägt von Vertrauen, feinen Signalen und der Freude an jedem kleinen Fortschritt. Das schönste Ziel ist dabei nicht die Zeit, sondern das Leuchten in den Augen meines Hundes.
Katrin
Eindrücke aus dem Training


